{"id":1160,"date":"2020-10-09T07:22:06","date_gmt":"2020-10-09T07:22:06","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1160"},"modified":"2020-10-09T07:23:30","modified_gmt":"2020-10-09T07:23:30","slug":"psychisch-erkrankte-werden-angekettet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1160","title":{"rendered":"Psychisch Erkrankte werden angekettet"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Psychisch Erkrankte werden angekettet<\/h2>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Weltweite Kampagne zur Beendigung der sch\u00e4ndlichen Ankettungspraxis<\/h5>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/de\">Human Rights <\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.hrw.org\/de\" target=\"_blank\">Watch<\/a> &#8211; zum <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2020\/10\/06\/psychisch-erkrankte-werden-angekettet\">Original<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2020\/10\/06\/psychisch-erkrankte-werden-angekettet\" target=\"_blank\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2020\/10\/06\/psychisch-erkrankte-werden-angekettet\">Artikel<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/202010drd_shackling_indonesia_man.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1161\"\/><figcaption>Der 24-j\u00e4hrige, psychisch kranke Muji lebt seit Monaten angekettet in Marsiyos Haus, einer privaten, familiengef\u00fchrten Einrichtung in Kebumen, Zentraljava, Indonesien. Als er fotografiert wurde, sagte Muji, dass er \u201csehr, sehr hungrig\u201d sei. Er zeigte auf die Ketten an seinen Gelenken und sagte, dass dies gegen die Menschenrechte versto\u03b2e.&nbsp;<br>\u00a9 2019 Andrea Star Reese<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>(London) \u2013 Hunderttausende Menschen mit psychischen Erkrankungen werden weltweit angekettet, so Human Rights Watch in einem heute ver\u00f6ffentlichten Bericht. M\u00e4nner, Frauen und Kinder, manche davon gerade einmal 10 Jahre alt, werden in etwa 60 L\u00e4ndern in&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/asia\">Asien<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/africa\">Afrika<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/europe\/central-asia\">Europa<\/a>, dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/middle-east\/n-africa\">Nahen Osten<\/a>&nbsp;sowie in&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/americas\">Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika<\/a>&nbsp;wochen-, monate- und sogar jahrelang angekettet oder in engen R\u00e4umen eingesperrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 56-seitige Bericht \u201e<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/node\/376518\">Living in Chains: Shackling of People with Psychosocial Disabilities Worldwide<\/a>\u201c zeigt, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen oft durch ihre eigenen Familien zu Hause oder in \u00fcberf\u00fcllten Einrichtungen unter unhygienischen Bedingungen und meist gegen ihren Willen angekettet werden. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind eine weit verbreitete Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen sowie eine fehlende psychiatrische Gesundheitsversorgung. Viele werden dazu gezwungen, auf engstem Raum zu essen, zu schlafen und auch dort ihre Notdurft zu verrichten. In staatlichen oder privat betriebenen Einrichtungen ebenso wie in traditionellen oder religi\u00f6sen Heilzentren werden sie h\u00e4ufig zum Fasten sowie zur Einnahme von Medikamenten oder Kr\u00e4uterpr\u00e4paraten gezwungen. Des Weiteren sind sie physischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Der Bericht umfasst Daten aus Untersuchungen vor Ort sowie Interviews aus Afghanistan, Burkina Faso, Kambodscha, China, Ghana, Indonesien, Kenia, Liberia, Mexiko, Mosambik, Nigeria, Sierra Leone, Pal\u00e4stina, der sich einseitig als unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rten Republik Somaliland, dem S\u00fcd-Sudan und dem Jemen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Anketten von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist eine weit verbreitete, brutale Praxis, die in vielen Gemeinschaften ein offenes Geheimnis ist\u201c, so&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/about\/people\/kriti-sharma\">Kriti Sharma<\/a>, Expertin f\u00fcr die Rechte von Menschen mit Behinderungen bei Human Rights Watch und Autorin des Berichts. \u201eMenschen verbringen Jahre festgekettet an einem Baum, in K\u00e4figen oder Ziegenst\u00e4llen, einfach weil ihre Familien nicht wissen, was sie sonst mit ihnen machen sollen. Und die Regierung bietet ihnen keine vern\u00fcnftige menschenw\u00fcrdige Alternative.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend zahlreiche L\u00e4nder psychische Erkrankungen mittlerweile ernster nehmen, bleibt die Praxis des Ankettens gr\u00f6\u00dftenteils unbeachtet. Es liegen keine Zahlen vor und es gibt weder internationale noch regionale Bem\u00fchungen, Menschen mit koordinierten Kampagnen von den Ketten zu befreien. Deswegen hat Human Rights Watch, gemeinsam mit Menschen, die sich f\u00fcr die Rechte psychisch Erkrankter einsetzen und deren Situation hautnah miterlebt haben, sowie mit Menschenrechts- und Anti-Folter-Organisationen auf der ganzen Welt, im Vorfeld des Internationalen Tages der geistigen Gesundheit am 10. Oktober die globale Kampagne&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.break-the-chains.org\/\">#BreakTheChains<\/a>&nbsp;eingel\u00e4utet, durch die das Anketten psychisch erkrankter Menschen beendet werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Human Rights Watch sprach mit mehr als 350 Menschen mit psychosozialen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/topic\/disability-rights\">Behinderungen<\/a>, einschlie\u00dflich Kindern, sowie mit 430 Familienmitgliedern, Angestellten von Einrichtungen, Fachleuten auf dem Gebiet psychischer Erkrankungen, Wunderheilern, Regierungsbeamten und Aktivisten, die sich f\u00fcr die Rechte behinderter Menschen einsetzen. Bei der Untersuchung der Situation in 110 L\u00e4ndern fand Human Rights Watch Belege daf\u00fcr, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen in etwa 60 L\u00e4ndern angekettet werden, und zwar unabh\u00e4ngig von deren Alter, ethnischer oder religi\u00f6ser Zugeh\u00f6rigkeit, sozio\u00f6konomischer Schicht und davon, ob sie auf dem Land oder in St\u00e4dten leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit leiden gesch\u00e4tzt 792 Millionen Menschen, und damit etwa jede zehnte Person bzw. jedes f\u00fcnfte Kind, an psychischen Erkrankungen. Dennoch geben Regierungen weniger als zwei Prozent ihres Gesundheitsbudgets f\u00fcr die psychiatrische Gesundheitsf\u00fcrsorge aus. In mehr als zwei Drittel der L\u00e4nder sehen die nationalen Krankenversicherungssysteme nicht vor, dass Ausgaben f\u00fcr Dienste im Bereich der geistigen Gesundheit r\u00fcckerstattet werden. In L\u00e4ndern, in denen solche Dienste kostenlos oder subventioniert sind, stellen lange Anfahrtswege oder Reisekosten oft ein erhebliches Hindernis dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts des fehlenden Bewusstseins und eines Mangels an angemessenen psychiatrischen Unterst\u00fctzungsleistungen haben viele Familien das Gef\u00fchl, dass ihnen keine Alternative zum Anketten ihrer Angeh\u00f6rigen bleibt. H\u00e4ufig steht dahinter die Bef\u00fcrchtung, die Person k\u00f6nnte davonlaufen oder sich selbst bzw. andere verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Praxis des Ankettens kommt f\u00fcr gew\u00f6hnlich in Familien vor, die psychische Erkrankungen auf b\u00f6se Geister oder S\u00fcnden zur\u00fcckf\u00fchren. Daher sind traditionelle Heiler oder Wunderheiler die erste Anlaufstelle; auf psychiatrische Einrichtungen greifen die Familien nur im Notfall zu. Mura, ein 56-j\u00e4hriger Mann im indonesischen Bali, wurde zu 103 verschiedenen Wunderheilern gebracht, und als das keine Wirkung zeitigte, jahrelang in einen Raum gesperrt.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen L\u00e4ndern bringen Familien ihre Angeh\u00f6rigen, einschlie\u00dflich Kindern von gerade einmal 10 Jahren, zu traditionellen Heilzentren oder Wunderheilern, wo man sie angekettet, um sie zu bestrafen oder ihre Bewegungsfreiheit einzuschr\u00e4nken. Angekettete Menschen leben unter extrem unw\u00fcrdigen Bedingungen. Sie werden zudem h\u00e4ufig zur Einnahme von Medikamenten gezwungen oder alternativen \u201eBehandlungen\u201c unterworfen. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel die Einnahme \u201emagischer\u201c Kr\u00e4uterpr\u00e4parate, Fasten, brutale Massagen durch traditionelle Heiler, die Rezitation von Koranversen direkt ins Ohr der Person, christliche Ges\u00e4nge oder besondere B\u00e4der.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Anketten beeintr\u00e4chtigt sowohl die geistige als auch die k\u00f6rperliche Gesundheit. Angekettete Menschen leider unter posttraumatischem Stress, Unterern\u00e4hrung, Infektionskrankheiten, Nervensch\u00e4den, Muskelatrophie und Herz-Kreislauf-Problemen. Angekettet k\u00f6nnen die Betroffene sich auch nicht bewegen, da die Ketten sie h\u00e4ufig am Laufen oder Aufstehen hindern. Manche werden sogar an eine andere Person gekettet, was bedeutet, dass sie ihre Notdurft gemeinsam verrichten und nebeneinander schlafen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mann aus Kenia, der aktuell angekettet lebt, sagte: \u201eSo sollten Menschen nicht leben. Menschen m\u00fcssen frei sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn vielen dieser Einrichtungen ist das Ma\u00df an pers\u00f6nlicher Hygiene grauenhaft, da die Betroffenen weder baden noch ihre Kleidung wechseln d\u00fcrfen und ihr Leben sich innerhalb eines Zwei-Meter-Radius abspielt\u201c, sagte Sharma. \u201eSie werden ihrer W\u00fcrde beraubt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Zugang zu sanit\u00e4ren Einrichtungen, Seife oder medizinischer Grundversorgung sind angekettete Menschen einem gr\u00f6\u00dferen Risiko ausgesetzt, an Covid-19 zu erkranken. Und in L\u00e4ndern, in denen die Covid-19-Pandemie den Zugang zu psychiatrischen Einrichtungen behindert, k\u00f6nnen Menschen mit psychischen Erkrankungen zunehmend Gefahr laufen, angekettet zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nationale Regierungen sollen das Anketten umgehend verbieten, gegen die Stigmatisierung vorgehen und gemeinschaftsbasierte psychiatrische Gesundheitsdienste entwickeln, die allgemein zug\u00e4nglich, hochwertig und bezahlbar sind. Human Rights Watch empfiehlt Regierungen als Sofortma\u00dfnahme, die Bedingungen in staatlichen und privat betriebenen Einrichtungen zu erfassen und regelm\u00e4\u03b2ig zu \u00fcberpr\u00fcfen. Zudem sollen Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, wenn es in Einrichtungen zu Missbrauch kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist grauenhaft, dass Hunderttausende Menschen weltweit angekettet leben m\u00fcssen, isoliert, missbraucht und allein\u201c, sagte Sharma. \u201eRegierungen d\u00fcrfen dieses Problem nicht l\u00e4nger unter den Teppich kehren, sondern m\u00fcssen jetzt konkrete Ma\u00dfnahmen ergreifen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Zitate:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch lebe seit f\u00fcnf Jahren angekettet. Die Kette ist so schwer. Es f\u00fchlt sich nicht richtig an; es macht mich traurig. Ich bin in einem kleinen Raum mit sieben M\u00e4nnern. Ich darf keine Kleidung tragen, lediglich Unterw\u00e4sche. Am Morgen esse ich Haferbrei, und wenn ich Gl\u00fcck habe, finde ich am Abend Brot, aber das passiert nicht jeden Abend.\u201c\u2014Paul, ein Mann mit psychischer Erkrankung in Kisumu, Kenia, Februar 2020<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Anketten von Menschen mit psychischen Erkrankungen muss ein Ende finden \u2013 es muss ein Ende finden.\u201c \u2014Tina Mensah, stellvertretende Gesundheitsministerin aus Ghana, Accra, Ghana, 8. November 2019<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin eingesperrt in dieser Zelle und das macht mich traurig. Ich m\u00f6chte rausgehen, zur Arbeit gehen, auf den Reisfeldern Reis anbauen. Macht bitte die T\u00fcr auf. Macht bitte die T\u00fcr auf. Schlie\u00dft mich nicht ein.\u201c\u2014Made, ein Mann mit psychischer Erkrankung, der seit zwei Jahren in einer eigens errichteten Zelle auf dem Land seines Vaters eingesperrt ist, Bali, Indonesien, November 2019<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hatte Angst, dass mich jemand nachts angreifen w\u00fcrde und ich mich wegen meiner Ketten nicht w\u00fcrde verteidigen k\u00f6nnen.\u201c\u2014Felipe, ein Mann mit psychischer Erkrankung, der in einer psychiatrischen Anstalt nackt mit einem Vorh\u00e4ngeschloss angekettet wurde, Puebla, Mexiko, 2018<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Notdurft verrichte ich in Plastikt\u00fcten, die sie nachts mitnehmen. Es ist Tage her, dass ich zum letzten Mal gebadet habe. Essen bekomme ich einmal am Tag. Ich kann nicht frei herumlaufen. Nachts schlafe ich im Haus. An einem anderen Ort als die M\u00e4nner. Ich hasse die Ketten.\u201c\u2014Mudinat, eine Frau mit psychosozialer Behinderung, die an eine Kirche angekettet ist, Abeokuta, Nigeria, September 2019<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eW\u00e4hrend meiner gesamten Kindheit war meine Tante in einem Holzverschlag eingesperrt, und ich durfte keinen Kontakt zu ihr haben. Meine Familie glaubte, dass ihre psychische Erkrankung die gesamte Familie stigmatisieren w\u00fcrde. Ich wollte meiner Tante wirklich helfen, konnte es aber nicht. Es brach mir das Herz.\u201c\u2014Ying (Name ge\u00e4ndert), eine junge Frau, die in der chinesischen Provinz Goungdong aufwuchs, November 2019<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMenschen aus dem Stadtviertel sagen, dass ich verr\u00fcckt bin [maluca oder n\u2019lhanyi]. Ich wurde in ein traditionelles Heilzentrum gebracht, wo sie mir die Handgelenke aufschnitten, um mir Medikamente zuzuf\u00fchren, und in ein anderes, wo ein Wunderheiler mich zwang, B\u00e4der mit H\u00fchnerblut zu nehmen.\u201c \u2014Fiera, 42, eine Frau mit psychosozialer Behinderung, Maputo, Mosambik, November 2019<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs bricht mir das Herz, dass zwei meiner Cousins mit psychischer Erkrankung seit vielen Jahren gemeinsam in einem Raum weggesperrt sind. Meine Tante hat das Beste versucht, um ihnen zu helfen, aber sie k\u00e4mpft mit Stigmatisierung und dem Fehlen einer leistungsf\u00e4higen psychiatrischen Gesundheitsversorgung im Oman. Es ist Zeit, dass die Regierungen endlich handeln und Familien nicht l\u00e4nger damit allein lassen.\u201c\u2014Ridha, Familienmitglied mit angeketteten Angeh\u00f6rigen im Oman, September 2020<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wurde angekettet, geschlagen und einger\u00e4uchert, um den Teufel zu vertreiben. Sie sind \u00fcberzeugt, dass du besessen bist und trichtern dir Fl\u00fcssigkeiten durch die Nase ein, um den Teufel auszutreiben.\u201c \u2014Benjamin, 40, Aktivist, der sich f\u00fcr die Rechte von psychisch Erkrankten einsetzt und an eine Kirche in Monteserrado angekettet war, Liberia, Februar 2020<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Familien fesseln sie [Menschen mit psychischen Erkrankungen] regelm\u00e4\u00dfig. Wir sehen das an den Spuren auf ihren K\u00f6rpern. Sie haben Narben.\u201c\u2014 mexikanischer Beamte aus der Staatsanwaltschaft zum Schutz von Menschen mit Behinderungen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychisch Erkrankte werden angekettet Weltweite Kampagne zur Beendigung der sch\u00e4ndlichen Ankettungspraxis Quelle: Human Rights Watch &#8211; zum Original&#8211;Artikel (London) \u2013 Hunderttausende Menschen mit psychischen Erkrankungen werden weltweit angekettet, so Human Rights Watch in einem heute ver\u00f6ffentlichten Bericht. 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