{"id":1775,"date":"2021-07-16T10:21:57","date_gmt":"2021-07-16T10:21:57","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1775"},"modified":"2021-07-16T10:21:57","modified_gmt":"2021-07-16T10:21:57","slug":"kuba-mutige-proteste-brutale-repression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1775","title":{"rendered":"Kuba: Mutige Proteste &#8211; brutale Repression"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kuba: Mutige Proteste &#8211; brutale Repression<\/h1>\n\n\n\n<p>Nachdem es am 11. und 12. Juli auf Kuba zu den gr\u00f6\u00dften Protesten seit 1959 gekommen ist, leidet das kubanische Volk nun noch st\u00e4rker unter der brutalen Repression der Diktatur. Die Proteste waren ein spontanes \u00dcberkochen des Volkszornes, blieben aber von Seiten der Demonstranten fas \u00fcberall friedlich. Die Wut der Menschen \u00fcber Hunger, notorische Mangelwirtschaft, politische Unterdr\u00fcckung hatte sich \u00fcber lange Zeit aufgestaut. Hinzukam die epidemiologische Lage im Land, die sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert und die katastrophalen M\u00e4ngel im medizinischen System und der Hygiene Kubas hatte. T\u00e4glich erreichen die Covid-19 Neuinfektionen und Todeszahlen neue Rekorde, das marode Gesundheitssystem steht in weiten Teilen des Landes vor dem Kollaps. In der Provinz Matanzas, wo das Virus besonders schlimm w\u00fctet, ist es bereits kollabiert. Die Menschen dort sterben qualvoll zu Hause, weil die Krankenh\u00e4user \u00fcberf\u00fcllt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser hoffnungslosen Lage kam es zuerst in San Antonio de los Banos, einem Vorort von Havanna, \u00fcber Tage zu stundenlangen Stromausf\u00e4llen. In der dr\u00fcckenden Hitze des kubanischen Sommers wird das Leben so schnell zur Qual. Die wenigsten Menschen haben zwar Klimaanlagen, aber viele Kubaner haben Ventilatoren, um sich etwas Abk\u00fchlung zu verschaffen. Ohne Strom sind diese jedoch nutzlos, und die Wohnungen der Menschen werden schnell unertr\u00e4glich hei\u00df und stickig. Noch schlimmer ist, dass die wenigen Lebensmittel, die die Menschen in ihren K\u00fchl- und Gefrierschr\u00e4nken haben, so sehr schnell verderben. F\u00fcr die hungergeplagten Einwohner von San Antonio war das nicht mehr zu ertragen, so dass spontan hunderte von ihnen auf die Stra\u00dfe gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Protesten wegen der Stromausf\u00e4lle wurden schnell Proteste gegen Diktatur und Unterdr\u00fcckung. Die Menschen riefen \u201eFreiheit\u201c, \u201eNieder mit der Diktatur\u201c und \u201eNieder mit dem Kommunismus\u201c. Viele Demonstranten filmten die Ereignisse mit ihren Handys und streamten alles live auf Facebook. Dies sahen viele Kubaner in anderen Teilen des Landes. Binnen k\u00fcrzester Zeit brachen spontane Demonstration im ganzen Land aus. Von Santiago bis Havanna st\u00fcrmten tausende Kubaner auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze, um Freiheit und ein Ender der kommunistischen Diktatur zu fordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Regime reagierte nicht mit Kompromiss und Dialogbereitschaft auf die Massenproteste, sondern wendete wie gewohnt brutale Gewalt gegen die Protestierenden aus. Der Diktator Diaz Canel sprach \u00fcber Stunden im Fernsehen und rief dazu auf die Proteste gewaltsam niederzuschlagen. Wie \u00fcblich machte er die Vereinigten Staaten f\u00fcr die schwierige Lage im Land verantwortlich und gab ihnen die Schuld an den Protesten. Statt Selbstkritik rief er zur \u201eVerteidigung der Revolution\u201c und zur Gewalt gegen die Teilnehmer von Demonstrationen auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"622\" height=\"350\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.png\" alt=\"\" data-id=\"1776\" data-full-url=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.png\" data-link=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?attachment_id=1776\" class=\"wp-image-1776\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.png 622w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 622px) 100vw, 622px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Von der Polizei angeschossener Demonstrant<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"857\" height=\"438\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild2.png\" alt=\"\" data-id=\"1777\" data-full-url=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild2.png\" data-link=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?attachment_id=1777\" class=\"wp-image-1777\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild2.png 857w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild2-300x153.png 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild2-768x393.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Kubanische Stasi Agenten in Zivilkleidung, bewaffnet mit Kn\u00fcppeln<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"447\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.png\" alt=\"\" data-id=\"1778\" data-full-url=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.png\" data-link=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?attachment_id=1778\" class=\"wp-image-1778\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.png 720w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3-300x186.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Friedliche Demonstranten werden gewaltsam auf einen LKW geworfen und verschleppt<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"622\" height=\"350\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild4.png\" alt=\"\" data-id=\"1779\" data-full-url=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild4.png\" data-link=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?attachment_id=1779\" class=\"wp-image-1779\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild4.png 622w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild4-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 622px) 100vw, 622px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Spontane Demonstration in Havanna am Sonntag, den 11. Juli<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Gewalt der Unterdr\u00fccker setzte schnell ein. Als erstes wurde im ganzen Land das Internet abgeschaltet, um die Menschen daran zu hindern sich zu weiteren Protesten zu verabreden. Au\u00dferdem sollten so wenig Bilder wie m\u00f6glich \u00fcber die brutale Niederschlagung der Proteste nach au\u00dfen dringen. Dann r\u00fcckten die gef\u00fcrchteten Spezialkr\u00e4fte, die sogenannten \u201eSchwarzen Barette\u201c, aus. Hinzu kamen noch viele Geheimpolizisten in Zivil, die mit schweren Kn\u00fcppeln Jagd auf friedliche Demonstranten machten. Die unabh\u00e4ngige Journalisten Ileana Hernandez erkl\u00e4rt, dass dies die typische Strategie der kubanischen Diktatur sei, um Proteste niederzuschlagen: \u201eDie Agenten in Zivil der Staatssicherheit sollen den Eindruck erwecken, dass es sich um loyale B\u00fcrger handelt, die sich spontan dazu entscheiden die Revolution zu verteidigen. Die unsch\u00f6nen Szenen der Gewalt sollen somit nicht dem Regime angelastet werden k\u00f6nnen und es soll der Eindruck entstehen, dass das normale Volk hinter der Revolution steht\u201c. Trotz der Internetsperre gelangten einige Bilder und Videos nach drau\u00dfen. Dort sieht man wie die Stasi Agenten in Zivil mit ihren Kn\u00fcppeln auf wehrlose Menschen einschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings waren diese Proteste zu massiv, um sie allein mit Hilfe der Agenten in Zivil niederzuschlagen. So zeigen Videos, die massive Gewalt der uniformierten Polizei. Mehrere Videos dokumentieren, wie Polizisten auf am Boden liegende Menschen einschlagen und treten. Andere Videos zeigen, wie Polizisten auf wehrlose Menschen schie\u00dfen. In Cardenas dringen Polizisten gewaltsam in ein Haus ein, um einen Mann zu verhaften. Obwohl seine Frau und sein kleines Kind zugegen sind, wird der Mann einfach angeschossen und aus dem Haus geschleift. Seine Frau filmt den Vorfall und es gelingt ihr das Video trotz der Blockade auf Facebook hochzuladen. Ihr Mann hatte wohl an den Protesten teilgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Camag\u00fcey stammt ein Video auf Facebook, welches zeigt wie eine verzweifelte Mutter mit einer Pferdekutsche zu einem Krankenhaus f\u00e4hrt. Hinten drauf liegt ihr 13j\u00e4hriger Sohn, der bei den Protesten von der Polizei angeschossen worden ist. Dies f\u00fchrt den verbrecherischen Charakter des Regimes vor Augen. W\u00e4hrend es mehr als genug Waffen und Polizei und Milit\u00e4rfahrzeuge gibt, um die Proteste brutal niederzuschlagen, gibt es in Kuba fast keine Krankenwagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele Menschen von den Sicherheitskr\u00e4ften get\u00f6tet worden sind, l\u00e4sst sich auf Grund der weitgehenden Abschaltung des Internets noch nicht mit Sicherheit sagen. Die Zahl der Verhaftungen sch\u00e4tzt die Journalistin Ileana Hernandez auf ca. 5000, darunter sind 120 bekannte Aktivisten wie Jose Daniel Ferrer, Felix Navarro Rodriguez und Luis Manuel Ortero Alcantara. \u201eIm Internet kursieren Listen \u00fcber Menschen, die verhaftet worden sind, oder die einfach verschleppt worden sind. Vor den Polizeiwachen im ganzen Land bilden sich lange Schlangen von Menschen die verzweifelt versuchen etwas \u00fcber den Verbleib ihrer Angeh\u00f6rigen zu erfahren. Oft erteilt man ihnen keine Auskunft, hunderte Menschen sind einfach verschwunden. Das hat System, so will man die Menschen in Angst und Schrecken versetzen\u201c so die Journalistin.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"224\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/thumbnail_image002-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1781\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/thumbnail_image002-1.jpeg 225w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/thumbnail_image002-1-150x150.jpeg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><figcaption>Die regimekritische Journalistin Iliana Hernandez berichtet \u00fcber Gewalt gegen friedliche Demonstranten.<br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dennoch gehen die Proteste weiter. Aber in den meisten Landesteilen herrscht wieder eine gespenstige Ruhe. \u201eDie Kubaner sind sonst ein lautes und fr\u00f6hliches Volk\u201c erkl\u00e4rt Ileana. \u201eHavanna z.B. ist sonst laut und voller Leben. Jetzt herrscht hier Friedhofsruhe. Kaum einer traut sich noch auf die Stra\u00dfe, die wenigen Menschen, die vor die T\u00fcr gehen, huschen mit gesenktem Kopf an den unz\u00e4hligen Polizisten vorbei\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"526\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/image001-1024x526.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1780\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/image001-1024x526.jpeg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/image001-300x154.jpeg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/image001-768x394.jpeg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/image001.jpeg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Jose Daniel Ferrer, Vorsitzender der B\u00fcrgerrechtsbewegung UNPACU und ehemaliger politischer Gefangener wird seit den Protesten vermisst.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenige Tage nach den Protesten von Sonntag ist die Zukunft der Insel also weiter ungewiss. Das Regime scheint durch massive Gewalt die Kontrolle \u00fcber die Stra\u00dfen des Landes zur\u00fcckerlangt zu haben. Ob die Kubaner aber bereit sind, dies zu akzeptieren, kann zur Zeit Niemand sagen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fernando Rivas<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kuba: Mutige Proteste &#8211; brutale Repression Nachdem es am 11. und 12. Juli auf Kuba zu den gr\u00f6\u00dften Protesten seit 1959 gekommen ist, leidet das kubanische Volk nun noch st\u00e4rker unter der brutalen Repression der Diktatur. Die Proteste waren ein spontanes \u00dcberkochen des Volkszornes, blieben aber von Seiten der Demonstranten fas \u00fcberall friedlich. 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