{"id":1993,"date":"2021-09-29T06:57:30","date_gmt":"2021-09-29T06:57:30","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1993"},"modified":"2021-09-29T06:57:44","modified_gmt":"2021-09-29T06:57:44","slug":"deutschland-hat-nachholbedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=1993","title":{"rendered":"\u201eDeutschland hat Nachholbedarf\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rechte \u00e4lterer Menschen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">\u201eDeutschland hat Nachholbedarf\u201c<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1994\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-300x200.jpeg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-768x512.jpeg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_Claudia_Mahler_Pressefoto_c_DIMR_Illing_d1904e11eb-2048x1366.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00a9\u00a0DIMR\/A. lling<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><time datetime=\"1632844800\">28.09.2021&nbsp;<\/time><\/strong>\u00b7&nbsp;Meldung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen die Rechte und die W\u00fcrde \u00e4lterer Menschen besser gesch\u00fctzt werden? K\u00f6nnen&nbsp;<\/strong><strong>digitale Technologien dabei helfen? Welche Lehren m\u00fcssen wir aus der Covid-19-Pandemie ziehen? Und welche Vorteile h\u00e4tte eine UN-Konvention f\u00fcr die Rechte \u00c4lterer? Institutsexpertin Claudia Mahler antwortet auf dr\u00e4ngende Fragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Die Covid-19-Pandemie hat 2020 das Leben vieler Menschen einschneidend ver\u00e4ndert. Welche Auswirkungen hatte sie auf \u00e4ltere Menschen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudia Mahler:<\/strong>&nbsp;\u00c4ltere Menschen sind eine heterogene Bev\u00f6lkerungsgruppe in sehr unterschiedlichen Lebenslagen. Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es deshalb nicht. Da das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, mit zunehmendem Lebensalter steigt, haben viele \u00c4ltere lange Zeit ihre sozialen Kontakte stark eingeschr\u00e4nkt und konnten nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Viele \u00e4ltere Menschen haben deshalb verst\u00e4rkt an Einsamkeit gelitten. Besonders gravierend waren die Einschr\u00e4nkungen in Pflegeheimen, die zum Teil zu vollst\u00e4ndiger Isolation gef\u00fchrt haben. Wenn man der Situation dennoch etwas Positives abgewinnen will: Die Pandemie hat die Rechte \u00c4lterer st\u00e4rker in den Fokus der Politik und Gesellschaft ger\u00fcckt, ihr Recht auf Gesundheit, auf Leben, auf Information oder auf soziale Teilhabe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hat die Pandemie negative Altersbilder gef\u00f6rdert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:&nbsp;<\/strong>Altersdiskriminierung war und ist ein gro\u00dfes Problem. In den Medien \u00fcberwiegen stereotype Altersbilder, etwa wenn \u00c4ltere vornehmlich im Zusammenhang mit \u00fcberf\u00fcllten Intensivstationen in Krankenh\u00e4usern oder verallgemeinernd als hilfebed\u00fcrftige Menschen dargestellt werden. Ageism, so der englischsprachige Begriff f\u00fcr die abwertende Wahrnehmung des Alters, hat in der Pandemie stark zugenommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was muss sich \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Heutzutage steht Seniorenpolitik zwar auf der politischen Agenda unddie Interessen \u00e4lterer Menschen sind in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung pr\u00e4sent. Allerdings gilt das nur f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Themen wie Rente oder Pflege, nicht jedoch f\u00fcr die die Belange von hochaltrigen Menschen. Es gibt zwar mittlerweile zahlreiche Studien zu den Lebenslagen von Hochaltrigen, aber die Erkenntnisse sind in Politik und Gesellschaft noch nicht angekommen. Aus menschenrechtlicher Sicht ist es wichtig, diese Menschen als Rechtetr\u00e4ger_innen zu sehen und ihr Recht auf Teilhabe zu st\u00e4rken. Auch hochbetagte, demente Menschen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, unabh\u00e4ngig davon, ob sie in einer Institution oder zu Hause betreut werden. Hier hat Deutschland Nachholbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Bereichen zu einem Digitalisierungsschub gef\u00fchrt. K\u00f6nnen digitale Technologien dabei helfen, die Rechte und die W\u00fcrde \u00e4lterer Menschen besser zu sch\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Wenn digitale Techniken \u00e4ltere Menschen im Alltag unterst\u00fctzen, ist das erst einmal positiv, etwa wenn eine E-Health-Sprechstunde ein Arztgespr\u00e4ch auch in Pandemiezeiten erm\u00f6glicht. Auch viele Smart-Home-Funktionen sind f\u00fcr \u00e4ltere Menschen interessant, zum Beispiel K\u00fchlschr\u00e4nke, die Bescheid geben, wenn die Vorr\u00e4te zur Neige gehen und die Bestellung direkt beim Supermarkt in Auftrag geben. Kritisch zu fragen bleibt: Wer kann diese Art von Unterst\u00fctzung in Anspruch nehmen? Schlie\u00dflich haben nicht alle \u00e4lteren Menschen die M\u00f6glichkeit, Smartphones oder Tablets zu nutzen, weil sie nicht \u00fcber die entsprechende digitale Kompetenz verf\u00fcgen, keinen Zugang zum Internet haben oder sich kein Ger\u00e4t leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wo sehen Sie die Grenzen digitaler Unterst\u00fctzungssysteme?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Der Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz darf nicht dazu f\u00fchren, dass \u00e4ltere Menschen zuhause vereinsamen. Oder dass ihre Selbst\u00e4ndigkeit und Eigenverantwortung eingeschr\u00e4nkt werden, weil die Technik zu viele Aufgaben \u00fcbernimmt. Deshalb sollten wir die zunehmende Digitalisierung in der Pflege kritisch mit allen Beteiligten diskutieren und gemeinsam \u00fcberlegen, wie der Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz so gestaltet werden kann, dass die Menschenrechte \u00c4lterer gewahrt bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf welche Menschenrechtsvertr\u00e4ge k\u00f6nnen sich \u00e4ltere Menschen beim Einfordern ihrer Rechte berufen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Derzeit regeln die beiden UN-Menschenrechtspakte, also der Pakt \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und der Pakt \u00fcber b\u00fcrgerliche und politische Rechte und auch die UN-Behindertenrechtskonvention die Menschenrechte f\u00fcr \u00e4ltere Menschen verbindlich. Perspektivisch w\u00e4re eine eigene UN-Konvention f\u00fcr die Rechte \u00c4lterer hilfreich. Sie k\u00f6nnte die Rechte \u00e4lterer Menschen sichtbar machen und bestehende Regelungsl\u00fccken schlie\u00dfen. \u00dcber die Inhalte und Auswirkungen eines internationalen Menschenrechtsvertrags diskutiert eine Arbeitsgruppe auf UN-Ebene, in der sich auch das Deutsche Institut f\u00fcr Menschenrechte engagiert, seit 2010. Jetzt fehlt es nur noch am politischen Willen, um mit der Ausarbeitung einer UN-Konvention beginnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>\u201eEin Amt, das f\u00fcr die Belange \u00c4lterer verantwortlich ist, analog zum Jugendamt, gibt es in Deutschland nicht\u201c<\/strong>&nbsp;Claudia Mahler<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>In welchen Bereichen sind die Menschenrechte \u00e4lterer Menschen nicht ausreichend gesch\u00fctzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler<\/strong>: \u00c4ltere m\u00fcssen besser vor Gewalt gesch\u00fctzt werden, zu Hause und in Einrichtungen. Sie sind im Vergleich zu anderen Altersgruppen \u00fcberproportional h\u00e4ufig davon betroffen, weil sie pflege- oder hilfsbed\u00fcrftig sind oder sich aufgrund eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t in Isolation befinden. Gewaltt\u00e4tige Handlungen werden h\u00e4ufig bagatellisiert. Auch freiheitsentziehende oder freiheitsbeschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahmen wie Fixierungen an Bett und Rollstuhl, der Einsatz von sedierenden Medikamenten oder das Abschlie\u00dfen von T\u00fcren fallen darunter und sind ein bekanntes menschenrechtliches Problem in der Pflege. Zum Thema h\u00e4usliche Gewalt fehlt es oft an Wissen, wohin man sich in einem Verdachtsfall wenden kann \u2013 ein Amt, das f\u00fcr die Belange \u00c4lterer verantwortlich ist, analog zum Jugendamt, gibt es in Deutschland nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind nicht nur Institutsmitarbeiterin, sondern wurden im Sommer 2020 vom UN-Menschenrechtsrat f\u00fcr drei Jahre zur Unabh\u00e4ngigen Expertin f\u00fcr die Rechte \u00e4lterer Menschen ernannt. Wie war Ihr Start in diesem neuen Amt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Mein Start als Unabh\u00e4ngige UN-Expertin war unter Coronabedingungen nat\u00fcrlich nicht ganz einfach. Statt L\u00e4nder zu bereisen und mich vor Ort \u00fcber die Situation \u00e4lterer Menschen zu informieren, fanden alle Treffen digital statt. Virtuell bin ich schon mehrmals um die Welt gereist. Das hat zwar manches m\u00f6glich gemacht, was aufgrund von Terminkollisionen oder der Zeitverschiebung sonst nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, etwa meine Teilnahme an einer Sitzung des Interamerikanischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte oder einige sehr hochrangige Diskussionen. Dennoch freue ich mich sehr, wenn der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort wieder m\u00f6glich sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als Unabh\u00e4ngige Expertin haben Sie Einblick in die Situation \u00e4lterer Menschen \u00fcberall auf der Welt? Welche Gemeinsamkeiten gibt es?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mahler:<\/strong>&nbsp;Der Blick \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen macht deutlich, dass die Pandemie vielerorts besonders \u00e4ltere Menschen betrifft, insbesondere Menschen, die gepflegt werden, beeintr\u00e4chtigt oder arm sind. Auch der Klimawandel mit seinen Hitzewellen oder die Flutkatastrophen machen \u00e4lteren Menschen \u00fcberall auf der Welt in besonderer Weise zu schaffen. Das hei\u00dft aber nicht, dass alle \u00e4lteren Menschen hilfs- und pflegebed\u00fcrftig sind. Viele \u00c4ltere sind in Krisenzeiten die St\u00fctzen der Familie, sei es durch Kinderbetreuung oder durch finanzielle Unterst\u00fctzung. Dennoch ist Altersdiskriminierung ein globales Problem, das Menschen im h\u00f6heren Alter ein selbstbestimmtes Leben verwehrt. Ich habe deshalb in meinem diesj\u00e4hrigen Bericht an den UN-Menschenrechtsrat Vorschl\u00e4ge zum Abbau von negativen Altersbildern und Ageism gemacht, um notwendige Diskussionen anzusto\u00dfen. Kaum jemand bezeichnet sich selbst gerne als alt und macht sich f\u00fcr die Rechte \u00c4lterer stark. Dabei ist das aus meiner Sicht eine wichtige Investition in unser aller Zukunft, schlie\u00dflich will jeder im h\u00f6heren Alter w\u00fcrdevoll leben.<\/p>\n\n\n\n<p>(P. Carega)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Person:<\/strong>\u00a0Dr. Claudia Mahler arbeitet seit 2010 zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten sowie zu den Menschenrechten \u00e4lterer Menschen. 2020 wurde sie vom UN-Menschenrechtsrat zur Unabh\u00e4ngigen Expertin f\u00fcr die Rechte \u00e4lterer Menschen ernannt. Im Rahmen dieser ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit untersucht sie die Menschenrechtssituation \u00e4lterer Menschen weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/aktuelles\/detail\/deutschland-hat-nachholbedarf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zum Originalartikel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechte \u00e4lterer Menschen \u201eDeutschland hat Nachholbedarf\u201c 28.09.2021&nbsp;\u00b7&nbsp;Meldung Wie k\u00f6nnen die Rechte und die W\u00fcrde \u00e4lterer Menschen besser gesch\u00fctzt werden? K\u00f6nnen&nbsp;digitale Technologien dabei helfen? 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