{"id":2126,"date":"2021-11-11T13:42:55","date_gmt":"2021-11-11T13:42:55","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=2126"},"modified":"2021-11-11T15:29:24","modified_gmt":"2021-11-11T15:29:24","slug":"reporter-ohne-grenzen-keine-pressefreiheit-in-kuba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=2126","title":{"rendered":"Reporter ohne Grenzen: Keine Pressefreiheit in Kuba"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reporter ohne Grenzen: Keine Pressefreiheit in Kuba<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Als im Juli dieses Jahres regierungskritische Proteste in zahlreichen Teilen Kubas aufflammten, schr\u00e4nkten die Beh\u00f6rden im Land die Presse- und Informationsfreiheit massiv ein. Sie machten es Medienschaffenden so schwer wie m\u00f6glich, \u00fcber die Proteste zu berichten und drosselten den Zugang zu den sozialen Netzwerken landesweit. 15 Journalisten wurden w\u00e4hrend der Proteste oder kurz danach von staatlichen Sicherheitskr\u00e4ften bedroht, angegriffen, festgenommen oder unter Hausarrest gestellt. Andere Medienschaffende wurden daran gehindert, ihr Haus zu verlassen, sodass sie nicht selbst von den Stra\u00dfen berichten konnten \u2013 eine g\u00e4ngige Einsch\u00fcchterungspraxis gegen\u00fcber Journalistinnen und Journalisten in Kuba, die immer wieder w\u00e4hrend Protesten angewandt wird. F\u00fcr den 15. November haben Demokratie-Aktivisten neue Proteste angek\u00fcndigt, obwohl diese schon vor Wochen von staatlicher Seite verboten wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"505\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/thumbnail_image001.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2127\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/thumbnail_image001.jpeg 750w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/thumbnail_image001-300x202.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption><strong>Die Journalisten Ileana Hernandez k\u00e4mpft f\u00fcr Meinungsfreiheit auf Kuba. Foto: cpj<\/strong><br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das sozialistische Kuba steht unter den lateinamerikanischen L\u00e4ndern Jahr f\u00fcr Jahr ganz hinten auf der RSF-Rangliste der Pressefreiheit \u2013 aktuell auf Platz 171 von 180 L\u00e4ndern weltweit. Das seit 1959 autorit\u00e4r regierende Regime besitzt ein beinahe vollst\u00e4ndiges Medienmonopol, die Verfassung verbietet private Medien. Die wenigen unabh\u00e4ngigen Journalistinnen und Blogger werden von der Regierung eingesch\u00fcchtert, \u00fcberwacht und regelm\u00e4\u00dfig verh\u00f6rt. Anlass zur Hoffnung gibt der fortschreitende Ausbau des Internetzugangs f\u00fcr weite Teile der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen Sie <a href=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=2112\">hier<\/a> das BfM-Interview mit der kubanischen Journalisten Iloeana Hernandez.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reporter ohne Grenzen: Keine Pressefreiheit in Kuba Als im Juli dieses Jahres regierungskritische Proteste in zahlreichen Teilen Kubas aufflammten, schr\u00e4nkten die Beh\u00f6rden im Land die Presse- und Informationsfreiheit massiv ein. 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