{"id":2768,"date":"2023-01-26T19:38:49","date_gmt":"2023-01-26T19:38:49","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=2768"},"modified":"2023-01-27T21:09:27","modified_gmt":"2023-01-27T21:09:27","slug":"27-januar-ausstellungseroeffnung-mutti-nimm-mich-mit-nach-haus-juedische-mischlingskinder-in-der-toetungsanstalt-hadamar-1943-1945","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=2768","title":{"rendered":"27. Januar \u2013 Ausstellungser\u00f6ffnung \u201eMutti, nimm mich mit nach Haus. \u201aJ\u00fcdische Mischlingskinder\u2018 in der T\u00f6tungsanstalt Hadamar 1943\u20131945\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">27. Januar \u2013 Ausstellungser\u00f6ffnung \u201eMutti, nimm mich mit nach Haus. \u201aJ\u00fcdische Mischlingskinder\u2018 in der T\u00f6tungsanstalt Hadamar 1943\u20131945\u201c<\/h3>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Er\u00f6ffnung der digitalen Sonderausstellung in der Gedenkst\u00e4tte Hadamar<\/h5>\n\n\n\n<p>Beitrag der <a href=\"https:\/\/www.gedenkstaette-hadamar.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gedenkst\u00e4tte Hadamar<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>27. Januar 2023, 18:00 Uhr<\/strong><br><strong>Festsaal der Vitos Klinik, M\u00f6nchberg 8, 65589 Hadamar und online auf unserem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DpJBg90dFQY\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">YouTube-Kanal<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gedenkstaette-hadamar.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2023-01-27-Ausstellungseroeffnung-1.ics\">Termin direkt in den Kalender importieren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Sonderausstellung \u201eMutti, nimm mich mit nach Haus. \u201aJ\u00fcdische Mischlingskinder\u2018 in der T\u00f6tungsanstalt Hadamar 1943<strong>\u2013<\/strong>1945\u201c wird am 27. Januar 2023 anl\u00e4sslich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus um 18 Uhr er\u00f6ffnet. Die Veranstaltung wird sowohl in Pr\u00e4senz durchgef\u00fchrt als auch auf dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/DpJBg90dFQY\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">YouTube-Kanal der Gedenkst\u00e4tte gestreamt<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 27. Januar ist die digitale Ausstellung unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.erziehungsheim-hadamar.de\/?fbclid=IwAR0yLd3Su_gCnmJxUHjGUl1v8GzC09Nnp_2BRP3lD1eWuAlbO4jFchTdhzI\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.erziehungsheim-hadamar.de<\/a>&nbsp;abrufbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemalige Landesheilanstalt Hadamar fungierte ab Ende 1940 als T\u00f6tungsanstalt im Rahmen der NS-\u201eEuthanasie\u201c. Bis zur Befreiung durch US-amerikanische Soldaten am 26. M\u00e4rz 1945 wurden dort fast 15.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen ermordet. Unter ihnen waren 40 als \u201ej\u00fcdische Mischlinge\u201c verfolgte Kinder und Jugendliche. Ihnen ist die digitale Ausstellung gewidmet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1943 richtete man innerhalb der Anstalt ein \u201eErziehungsheim\u201c f\u00fcr \u201ehalbj\u00fcdische\u201c Kinder und Jugendliche ein. In dem Heim sollten ausschlie\u00dflich Minderj\u00e4hrige untergebracht werden, die unter staatlicher F\u00fcrsorgeerziehung standen und mindestens ein j\u00fcdisches Elternteil hatten. Sie galten nach den \u201eN\u00fcrnberger Gesetzen\u201c als \u201ej\u00fcdische Mischlinge I. Grades\u201c. Dieses \u201eErziehungsheim\u201c existierte jedoch nur auf dem Papier \u2013 40 der 45 nach Hadamar \u00fcberwiesenen \u201ehalbj\u00fcdischen\u201c Kinder und Jugendlichen wurden in der T\u00f6tungsanstalt ermordet. Bisher ist die ehemalige Anstalt Hadamar der einzige bekannte Ort, an dem \u201ehalbj\u00fcdische\u201c Kinder und Jugendliche in einem Heim gesammelt und im Rahmen der NS-\u201eEuthanasie\u201c ermordet wurden. Die Kinder und Jugendlichen waren zwischen sechs und 19 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum der Ausstellung stehen die Kinder und Jugendlichen. Ihre Geschichte wird anhand von f\u00fcnf Einzelschicksalen erz\u00e4hlt: Ingeborg Donges, Georg Br\u00f6nner, Alfred V\u00f6lkel und die Br\u00fcder Wolfgang und G\u00fcnter Heinemann. Ebenso werden jeweils die Lebensgeschichten ihrer als j\u00fcdisch verfolgten Elternteile vorgestellt. So wird das Ausma\u00df der rassistischen Verfolgung bis zur Zerst\u00f6rung ganzer Familien durch den Nationalsozialismus begreifbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kuratorin, Madeleine Michel, stellt die geschichtlichen Hintergr\u00fcnde vor und f\u00fchrt durch die Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesem Link k\u00f6nnen Sie auch digital an der Ausstellungser\u00f6ffnung teilnehmen:&nbsp;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/DpJBg90dFQY\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/youtu.be\/DpJBg90dFQY<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Sollten Sie einen barrierefreien Zugang zur Veranstaltung ben\u00f6tigen, wenden Sie sich bitte an das Anmeldeb\u00fcro der Gedenkst\u00e4tte unter:<\/p>\n\n\n\n<p>Tel.: +49 (0) 6433 91845-01<\/p>\n\n\n\n<p>Mail: Gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27. 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