{"id":3045,"date":"2023-06-13T11:43:08","date_gmt":"2023-06-13T11:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3045"},"modified":"2023-06-13T11:46:16","modified_gmt":"2023-06-13T11:46:16","slug":"kubas-medienkrieger-zu-gast-bei-freunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3045","title":{"rendered":"Kubas \u201eMedienkrieger\u201c zu Gast bei Freunden"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kubas \u201eMedienkrieger\u201c zu Gast bei Freunden<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Das Regime will mehr zahlungskr\u00e4ftige Urlauber auf die Insel locken<br><\/strong><em>Von Felipe Matanzas<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Mittwoch startet in Bremen eine Vortragsreihe zur Unterst\u00fctzung des Regimes in Havanna. Dazu wurde kein geringerer als Michel Enrique Torres Corona, Agitator und Moderator der kubanischen TV-Sendung \u201eCon Filo\u201c, nach Deutschland eingeflogen. Sein Thema ist der angebliche Medienkrieg gegen Kuba. Torres, der vom Menschenrechtsexperten Martin Lessenthin als Hassredner bezeichnet wird, wird mit Unterst\u00fctzung deutscher Linksextremisten in einer Veranstaltungsreihe eingesetzt, um die Verbrechen der kubanischen Diktatur zu verharmlosen. Die gewaltsamen \u00dcbergriffe gegen friedliche Demonstranten und deren serienm\u00e4\u00dfige Verurteilung zu langj\u00e4hrigen Haftstrafen sind auch in Deutschland bekannt geworden. Sie schaden dem Tourismus, mehr deutsche Urlauber k\u00f6nnten sich wegen schlechter Presse f\u00fcr andere Reiseziele entscheiden. Die herrschende Parteielite braucht aber dringend deutsche Touristen, um ihre Kassen zu f\u00fcllen.<br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTorres agitiert in Deutschland, wie kann das sein?\u201c fragt die Schriftstellerin Daniela Rojo, die ehemalige Moderatorin der regimekritischen Facebook-Gruppe Archipi\u00e9lago-Forums. Sie hat wie viele andere Verfolgte in Deutschland Asyl beantragt, um sich vor der politischen in ihrem Heimatland zu retten. Daniela Rojo und andere haben sich in Kuba \u201ezuschulden\u201c kommen lassen, im Rahmen der Plattform und sozialen Bewegung \u201eArchipi\u00e9lago\u201c einen nationalen Diskurs voranzutreiben, der zu einem gesellschaftlichen Konsens f\u00fcr einen friedlichen politischen Wandel in Kuba f\u00fchren sollte. Repression und Verhaftungen waren die Folge. Dem ging zus\u00e4tzlich eine staatlich verantwortete perfide Medienkampagne voraus, in der die Protagonisten in Kollaboration mit der Staatssicherheit in den staatlichen Medien angegriffen, verleumdet, kriminalisiert, ihre Privatsph\u00e4re verletzt und vorverurteilt wurden.&nbsp;Den Kubanern im Exil tut es weh zu wissen, dass jetzt ihre Peiniger und Verleumder h\u00fcrdenlos in die Deutsche Botschaft in Havanna stolzieren, ein Visum erlangen und nun in Deutschland die Parolen des Regimes und dessen Ideologie verbreiten breiten kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michel E. Torres Corona und \u201eCon Filo\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Michel E. Torres Corona hat es nicht sofort als Propagandist zu den Medien verschlagen. Er studierte zun\u00e4chst Jura an der Universit\u00e4t Havanna, bevor es ihn als Propagandisten zu den Staatsmedien zog. &nbsp;Im Parteiorgan Granma versuchte er im April 2020 unter dem Titel \u201eKuba: Warum eine einzige Partei?\u201c die Ablehnung eines Mehrparteienmodells zu rechtfertigen. Durch Zufall und eigentlich als Ersatzmann sei er zu \u201eCon Filo\u201c gekommen, meint Torres Corona. Heute leitet er die Sendung, ist deren Drehbuchautor und nimmt somit pers\u00f6nlich Einfluss auf Inhalt und Art der Pr\u00e4sentation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das TV-Magazin \u201eCon Filo\u201c wurde nach den landesweiten Protesten des 11. Juli 2021 als \u201ekommunistisches Korrektiv\u201c im Staatsfernsehen geschaffen. Es soll gegen demokratische und freiheitliche Einfl\u00fcsse und \u201eGefahren\u201c durch Soziale Netzwerke wirken. Denn das Regime hat erkannt, dass es die Deutungshoheit in der Gesellschaft verliert, wenn es dem Einfluss Sozialer Medien nicht entgegentritt. Zu diesem Zweck greift Michel Torres Corona hemmungslos und brutal Oppositionelle, Andersdenkende und Gl\u00e4ubige an. Ihr Privatleben wird verzerrt dargestellt. Er sch\u00fcrt gezielt Hass und Hetze gegen Andersdenkende und ist auf diese Weise mitschuldig an realen und konkreten Angriffen gegen diese Menschen, die sich in Kuba nirgends mehr sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTorres erinnert an den DDR-Fernsehagitator Karl Eduard von Schnitzler, der in seiner Sendung \u201eSchwarzer Kanal\u201c jeden verleumdete, den die DDR-Oberen als eine Gefahr f\u00fcr die ostdeutsche Diktatur ausmachten. Er log hemmungslos und dichtete den SED-Staat zum Paradies um. Kritische K\u00fcnstler oder westlich orientierte Jugendliche wurden als gekaufte Agenten des Kapitalismus dargestellt. Genau diese Methode wendet auch Torres an\u201c, kritisiert Martin Lessenthin.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Sendung \u201eCon Filo\u201c befeuert Torres Corona den repressiven Charakter des totalit\u00e4ren Regimes, das seit Jahrzehnten die Freiheits- und Grundrechte der kubanischen B\u00fcrger massiv einschr\u00e4nkt. Der seit zwei Jahren im spanischen Exil lebende kubanische Dichter Yunior Garc\u00eda Aguilera schrieb \u00fcber Torres und \u201eCon Fili\u201c: \u201eSie haben jeden kubanischen Mann oder jede kubanische Frau verleumdet, die ihre Stimme mit einer Rede erhoben haben, die der offiziellen halbwegs entgegengesetzt war. In einem normalen Land k\u00f6nnte man sie sogar wegen Verleumdung verklagen.\u201c Weiter schreibt er \u201eCon Filo ist die mit Abstand abscheulichste Sendung im kubanischen Fernsehen. Sie verwenden keinen Humor, sie scheiden den Eiter einer fauligen und \u00fcbelriechenden Politik aus. Sie verteidigen ihre Positionen nicht mit Argumenten, sondern verunglimpfen jeden Kubaner, der nicht so denkt wie sie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Michel_Torres_Corona_05-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3046\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Protest gegen die Unterdr\u00fcckung \u2013 Protest gegen Regimepropaganda<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Aufruf von Menschen aus Kuba im deutschen Exil<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir, eine Initiative von Exilkuban:innen und Kubadeutschen, m\u00f6chten Politiker:innen Beh\u00f6rden, Presse und B\u00fcrger:innen \u00fcber eine in den n\u00e4chsten Tagen in Ihrer Stadt geplante Veranstaltung, deren Hintergr\u00fcnde und vor allem \u00fcber den dazu eingeladenen Hauptgast aus Kuba aufkl\u00e4ren Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit dem irref\u00fchrenden Titel \u201eMedienkrieg gegen Cuba\u201c wird der kubanische Medienvertreter Michel Torres Corona an mehreren Tagen im Juni in verschiedenen deutschen St\u00e4dten Vortr\u00e4ge halten. <\/p>\n\n\n\n<p>Michel Torres Corona hat sich im kubanischen Staatsfernsehen als Moderator der w\u00f6chentlichen Sendung \u201eCon Filo\u201c einen Namen gemacht und ist damit eines der medial bekanntesten Gesichter der Propagandamaschinerie des kubanischen Regimes. Mit seiner Sendung reproduziert er den repressiven Diskurs einer Diktatur, die seit Jahrzehnten die Freiheits- und Grundrechte der kubanischen B\u00fcrger:innen massiv einschr\u00e4nkt. Kuba ist die am l\u00e4ngsten bestehende Diktatur in der westlichen Hemisph\u00e4re. <\/p>\n\n\n\n<p>Am 11. Juli 2021 gingen landesweit Zehntausende von Kubaner:innen auf die Stra\u00dfe, um gegen die katastrophalen Zust\u00e4nde und den Einparteienstaat zu protestieren. Sie forderten Freiheit, Demokratie und die Achtung der Menschenrechte. Die kubanische Regierung hat die friedlichen Demonstrationen des 11. Juli 2021 gewaltsam niedergeschlagen. Kuba belegt jedes Jahr aufs Neue einen der letzten Pl\u00e4tze im Index der Pressefreiheit, einem L\u00e4nderranking der NGO \u201eReporter ohne Grenzen\u201c (im Jahr 2021 Platz 172 von insgesamt 179 miteinbezogenen L\u00e4ndern). <\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet nicht nur, dass es schwierig ist, im Ausland neutral \u00fcber Kuba zu berichten, sondern auch, dass die Bev\u00f6lkerung im Land keinen Zugang zu unabh\u00e4ngigen Medien und objektiver Berichterstattung ha In Kuba gibt es keine freie Presse; die einzig legalen kubanischen offiziellen Medien wie Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien werden vom Staat kontrolliert. Das Internet und die sozialen Netzwerke, die unabh\u00e4ngigen Journalist:innen neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen, sind daher eine Bedrohung f\u00fcr das Regime, dem es mit Programmen wie \u201eCon Filo\u201c entgegenzuwirken versucht, um sein Informationsmonopol aufrecht zu halten. <\/p>\n\n\n\n<p>Unz\u00e4hlige Videos, die das brutale Vorgehen der kubanischen Polizei und Streitkr\u00e4fte am 11. Juli 2021 dokumentieren, werden vom Regime uns einen staatlichen Medien als \u201eFake News\u201c verunglimpft Michel Torres Corona hat im kubanischen Staatsfernsehen Oppositionelle, Dissiden:innen, Menschenrechtsaktivis:innen und viele andere B\u00fcrger:innen angegriffen, ihr Privatleben blo\u00dfgestellt und sie auf \u00fcbelste Art und Weise beleidigt und verleumdet. Er sch\u00fcrt gezielt Hass und Hetze gegen Andersdenkende und ist auf diese Weise mitschuldig an realen und konkreten Angriffen gegen diese Menschen, die sich in Kuba nirgends mehr sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Michel Torres Corona leugnet rundheraus die Existenz und die besch\u00e4mende Realit\u00e4t der politischen Gefangenen in Kuba Nach den neuesten Zahlen der NGO \u201ePrisoners Defenders\u201c sind nach wie vor 1048 Menschen aus politischen Gr\u00fcnden inhaftiert, insbesondere wegen de Teilnahme an friedlichen Demonstrationen wie denen des 11. Juli 2021. \u201ePrisoners Defenders\u201c liegen au\u00dferdem Daten \u00fcber 181 F\u00e4lle von Folter in Gef\u00e4ngnissen und 116 au\u00dfergerichtliche Hinrichtungen vor. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch Amnesty International kritisiert die unmenschlichen Haftbedingungen Kuba ist kein Rechtsstaat, politische Gefangene k\u00f6nne nicht auf einen fairen Prozess hoffen. Zu diesen politischen Gefangenen geh\u00f6rt auch der Deutsch-Kubaner und deutsche Staatsb\u00fcrger Luis Fr\u00f3meta Compte aus Dresden, der urspr\u00fcnglich zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde (in der Berufung auf 15 Jahre reduziert), weil er w\u00e4hrend seines Urlaubs in Kuba die Proteste vom 11. Juli 2021 mit seinem Mobiltelefon gefilmt hatte. Gerade f\u00fcr die deutsche Familie von Luis Fr\u00f3meta Compte, die immer noch f\u00fcr die Freilassung ihres Mannes, Vaters und Gro\u00dfvaters k\u00e4mpft, ist der Besuch und das \u00f6ffentliche Auftreten eines Wahrheitsverdrehers wie Michel Torres in Deutschland besonders schmerzhaft Die Sendung \u201eCon Filo\u201c mit ihrem Moderator Michel Torres Corona steht f\u00fcr Verleumdung, f\u00fcr die Aufstachelung zu Hass und Gewalt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eCon Filo\u201c und die staatlich kontrollierten Medien verteidigen autorit\u00e4re und militaristische Strukturen, die Unterdr\u00fcckung von fundamentalen Grundfreiheiten und- Rechten, sie sind an der Vertuschung schwerster Menschenrechtsverletzungen vonseiten des kubanischen Staats beteiligt. \u201eCon Filo\u201c und Torres machen sich zum Sprachrohr f\u00fcr die Hassreden der Kommunistischen Partei Kubas (PCC); sie kooperieren offen mit dem kubanischen Staatssicherheitsdienst, einem der hauptverantwortlichen Organe der Repression von Dissident:innen auf der Karibikinsel. Deutschland kann zu Recht stolz auf seine freiheitlich-demokratische Grundordnung sein,die nicht zuletzt auch ein Ergebnis bitterer historischer Erfahrungen mit zwei Diktaturen ist. Rede- und Meinungsfreiheit sind Errungenschaften, die nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch Meinungen sind keine Fakten, Fake News untergraben die Demokratie und auch die Meinungsfreiheit st\u00f6\u00dft da an ihre Grenzen, wo Andersdenkende verleumdet und beleidigt werden. Falschinformationen, wie Torres sie in Deutschland \u00fcber Kuba, die Situation der kubanischen Bev\u00f6lkerung und insbesondere der politischen Gefangenen verbreiten will, dienen nicht der neutralen Information der deutschen Bev\u00f6lkerung, sondern sind ein Mittel de Propaganda eines verbrecherischen Regimes. In Deutschland leben viele Menschen, die pers\u00f6nlich leidvolle Erfahrungen mit dem Leben in verschiedenen Diktaturen gemacht haben und deren verheerenden Auswirkungen am eigenen Leib ertrage mussten. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu ihnen geh\u00f6ren eine wachsende Zahl von Gefl\u00fcchteten aus Kuba sowie viele Kubadeutsche, darunter auch die Verfasser:innen dieses Aufrufs. Deutschland und seine B\u00fcrger:innen haben uns auf unserer Flucht vor der kubanischen Diktatur, auf unserer Suche nach Freiheit und Demokratie herzlich aufgenommen Das \u00f6ffentliche Auftreten einer Figur wie Michel Torres Corona und das, wof\u00fcr er steht, ist f\u00fcr uns ein Schlag ins Gesicht und aus unserer Sicht unvereinbar mit den Grundwerten der Demokratie, die wir in Deutschland sch\u00e4tzen gelernt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schmerzhaft ironisch mitansehen zu m\u00fcssen, dass jemand, der f\u00fcr viel Leid und Unterdr\u00fcckung in unserem Heimatland Kuba mitverantwortlich ist und aktiv zu deren Fortbestand beitr\u00e4gt, eingeladen wird, in Deutschland Vortr\u00e4ge zu halten, in der Absicht, ebendieses Leid zu verschleiern; und das in einem Land wie Deutschland, das sich seines Engagements f\u00fcr Menschenrechte und Demokratie r\u00fchmen kann. Mit diesem Aufruf wollen wir, Exilkubaner:innen und Kubadeutsche, die von Torres verbreiteten Falschinformationen \u201evom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe stellen\u201c: Es ist die kubanische Regierung selbst, die einen medialen Krieg f\u00fchrt &#8211; in erster Linie gegen die eigene Bev\u00f6lkerung. <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist er Teil ihrer Strategie, weltweit ein m\u00f6glichst positives Bild von Kuba zu erzeugen und zu verbreiten, um die wahren Verh\u00e4ltnisse und vom Regime begangenen Menschenrechtsverletzungen zu verschleiern &#8211; und um die letzten verbliebenen Einnahmequellen aus dem Massentourismus nicht g\u00e4nzlich zu verlieren. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aufruf zum Protest gegen den \u00f6ffentlichen Auftritt von Michel Torres Corona: <\/h2>\n\n\n\n<p>\u2022 Wir fordern deutschen Politiker:innen aller Parteien, sowohl in Kommunen, L\u00e4ndern, als auch im Bund und der Regierung dazu auf, sehr genau hinzuschauen, wem in ihren St\u00e4dten eine Plattform f\u00fcr ideologische Hetze und Hassrede geboten wird <\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Wir fordern die deutsche Presse ausdr\u00fccklich dazu auf, \u00fcber diese Veranstaltung zu berichten und dabei die Stimmen und Erfahrungen, Perspektiv und Geschichten, \u00dcberzeugungen und Argumente von Exilkubaner:innen in Deutschland zu h\u00f6ren und zu ber\u00fccksichtigen die vor der Unterdr\u00fcckung durch das Regime, das Torres verteidigt, geflohen sind. <\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Bitten Sie die Organisato:innen der Veranstaltungsreihe mit Michel Torres Corona, &nbsp;kubanische Dissident:innen und Exilkubaner:innen einzuladen, sie zu Wort kommen zu lassen, sie ihre Sicht der Dinge darlegen zu lassen &#8211; was ihnen in ihrem nicht[1]demokratischen Heimatland verwehrt bleibt. Geben Sie ihnen das Recht, sich \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern, das Recht zu antworten, das Recht zu einer Gegendarstellung, das ihnen Torres, stellvertretend f\u00fcr das kubanische Regime, in seinem Programm \u201eCon Filo\u201c nicht einr\u00e4umt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlie\u00dfen Sie sich unserem Protest an!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kubas \u201eMedienkrieger\u201c zu Gast bei Freunden Das Regime will mehr zahlungskr\u00e4ftige Urlauber auf die Insel lockenVon Felipe Matanzas Am Mittwoch startet in Bremen eine Vortragsreihe zur Unterst\u00fctzung des Regimes in Havanna. Dazu wurde kein geringerer als Michel Enrique Torres Corona, Agitator und Moderator der kubanischen TV-Sendung \u201eCon Filo\u201c, nach Deutschland eingeflogen. 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