{"id":3522,"date":"2024-12-11T18:12:25","date_gmt":"2024-12-11T18:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3522"},"modified":"2024-12-20T09:41:32","modified_gmt":"2024-12-20T09:41:32","slug":"3522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3522","title":{"rendered":"Jahrb\u00fccher Religionsfreiheit 2024"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jahrb\u00fccher Religionsfreiheit 2024<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>\u201eEs gibt praktisch kein gesellschaftlich relevantes Thema, das f\u00fcr die Religionsfreiheit keine Rolle spielt. Weltweit hat sich in kaum einer Region, die Lage der Religionsfreiheit und der Menschenrechte verbessert, als vor zehn Jahren. Das Gegenteil ist leider der Fall\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Thomas Schirrmacher anl\u00e4sslich der Vorstellung der Jahrb\u00fccher \u201eReligionsfreiheit\u201c 2024 am heutigen Donnerstag in Berlin. Der Pr\u00e4sident der International Society for Human Rights (ISHR) ist auch Gr\u00fcnder und Herausgeber der Jahrb\u00fccher.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Sorge bereiten den Menschenrechtsexperten die Entwicklungen im Mittleren und Nahen Osten mit ihren Auswirkungen aus Europa, die T\u00fcrkei und speziell auf Deutschland. Weitere Brennpunkte sind in Afrika, Indien und China. Schirrmacher: \u201eWir wissen heute wesentlich mehr als noch vor zehn Jahren und k\u00f6nnen weltweit Schicksale und Fakten erfassen sowie neutral analysieren. Die Jahrb\u00fccher und die neue \u201eViolant Incidents Data Base\u201c des Internationalen Instituts f\u00fcr Religionsfreiheit dokumentieren dies aktuell und vielf\u00e4ltig. Politik und Medien k\u00f6nnen darauf zur\u00fcckgreifen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Schirrmacher<\/strong> warnte vor einer um sich greifenden Vermengung von Israelkritik und Antisemitismus. \u00bbDie zunehmende tats\u00e4chliche Gewalt gegen Juden sowie der Aufruf zur Gewalt gegen sie unterscheiden kaum noch zwischen Israel und den Juden.\u00ab Die meisten gewaltt\u00e4tigen Demonstranten auf der ganzen Welt kritisierten \u00bbIsrael als j\u00fcdischen Staat, und ihr Hass auf Juden schl\u00e4gt in Hass auf das einzige Land mit einer j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerungsmehrheit um\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Politisch-religi\u00f6s motivierte Gewalt hat dem Jahrbuch Religionsfreiheit 2024 zufolge im zur\u00fcckliegenden Jahreszeitraum zugenommen. Der Historiker und Politologe <strong>Martin Lessenthin<\/strong> sagte am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung der diesj\u00e4hrigen Jahrb\u00fccher Religionsfreiheit sowie Verfolgung und Diskriminierung von Christen, Diktatoren aktualisierten ihre Methoden zur Einsch\u00fcchterung von Kritikern oder zur Verschleierung von Menschenrechtsverletzungen. Sie lernten dabei voneinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konvertiten ohne Rechtsgrundlage eingesperrt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Martin Lessenthin sagte, in \u00c4gypten w\u00fcrden Konvertiten ohne Rechtsgrundlage eingesperrt. Auch wenn nicht-staatliche Stellen, etwa Extremisten, in \u00c4gypten Minderheiten verfolgten, w\u00fcrden die T\u00e4ter oft nicht belangt. Christliche Menschenrechtsaktivisten und Konvertiten sind in \u00c4gypten in gro\u00dfer Gefahr, in Deutschland wird ihre Lage falsch eingesch\u00e4tzt. Das f\u00fchre zu krassen Fehlentscheidungen in Asylverfahren. Wer in \u00c4gypten aus Glaubensgr\u00fcnden in Lebensgefahr schwebt, muss in Deutschland eine sichere Zuflucht finden k\u00f6nnen, so Lessenthin.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Religions- und Weltanschauungsfragen, der SPD-Bundestagsabgeordnete <strong>Frank Schwabe<\/strong>, warnte vor K\u00fcnstlicher Intelligenz, die zu neuen Herausforderungen f\u00fchre. \u201eAll das betrifft religi\u00f6se Mehrheiten und Minderheiten ebenso, wie Menschen, die sich keiner Religion anschlie\u00dfen wollen\u201c, sagte Schwabe. Thomas Rachel, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, zeigte sich besorgt dar\u00fcber, dass im weltweiten Ma\u00dfstab vor allem Christen von Diffamierung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen seien. Schwabe, warnt vor den Auswirkungen K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) auf die Religionsfreiheit.&nbsp;Da die KI von Menschen gespeist werde, bleibe die Position von Minderheiten oft unber\u00fccksichtigt, sagte Schwabe am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung der diesj\u00e4hrigen Jahrb\u00fccher Religionsfreiheit sowie Verfolgung und Diskriminierung von Christen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Rachel<\/strong> (CDU), Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU\/CSU, \u00e4u\u00dferte sich besorgt dar\u00fcber, dass im weltweiten Ma\u00dfstab vor allem Christen von Diffamierung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen seien. Richtig verstanden h\u00e4tten Religionen die Kraft, Konflikte zu \u00fcberwinden und zur Vers\u00f6hnung einzuladen, sagte er. 85 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung seien religi\u00f6s: &#8222;Wir sollten die Kraft dieser Menschen st\u00e4rker nutzen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Rachel appellierte, dass noch mehr L\u00e4nder die Religionsfreiheit in ihre Verfassung aufnehmen \u2013 so wie Deutschland. Allerdings m\u00fcsste diese dann auch gelten. Auch Thomas Schirrmacher lobte die Schwabes Arbeit, die nicht nur Christen, sondern auch andere verfolgte Religionsgemeinschaften in den Blick genommen habe. Schwabe habe dem Amt Respekt entgegengebracht und \u201edie Stange hochgehalten\u201c \u2013 auch gegen Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1066\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3524\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-300x200.jpg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-768x512.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links: Thomas Rachel, Martin Lessenthin, Frank Schwabe, Foto: Martin Warnecke, IIRF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Jahrbuch Religionsfreiheit beleuchtet beispielsweise die staatliche Verfolgung tibetischer Buddhisten in China, buddhistischen Nationalismus in Sri Lanka oder systematische Verfolgungen von Bahai im Iran und im Jemen. Das Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2024 blickt besonders auf die Situation von Christen im Nahen Osten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorstand der Deutschen Evangelischen Allianz, <strong>Frank Heinrich,<\/strong> weist auf den Missbrauch der Religion f\u00fcr politische und geostrategische Ziele hin: \u201eEin Beispiel f\u00fcr eine umgekehrte Instrumentalisierung von Religion findet sich im langj\u00e4hrigen und immer st\u00e4rker zur Schau getragenen anti-j\u00fcdischen, bzw. anti-israelischen Hass des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan. Dies ist kein neues Ph\u00e4nomen, bereits 2010 wurde seine Einstellung im Zusammenhang der Gaza-Flotte, die von Istanbul aus in Richtung Gaza aufbrach, deutlich. Seine feindlichen und hassvollen Einstellungen scheinen sich heute aber mehr denn je innenpolitisch zu lohnen. Gewalt und Hassverbrechen gegen Juden und Muslime werden \u00f6ffentlich st\u00e4rker wahrgenommen. Aber in Europa gibt es auch eine wachsende Zahl von Hassverbrechen gegen Christen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle Chinas bei der Unterdr\u00fcckung von Gl\u00e4ubigen, Blasphemiegesetze in Indien und islamischen Staaten sowie Antikonversionsgesetze sind zu gro\u00dfen Bedrohungen f\u00fcr das Menschenrechte auf religi\u00f6se Selbstbestimmung geworden. Auch von Russland gehen neue Gefahren f\u00fcr die Religionsfreiheit aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3526\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-300x200.jpg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-768x512.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/4.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links: Matthias B\u00f6hning, Generalsekret\u00e4r ISHR, moderierte die Pressekonferenz in Berlin. Rechts neben ihm die Genozidforscherin Prof. Tessa Hoffmann und EAD Vorstand Frank Heinrich, Foto: Martin Warnecke, IIRF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Zitate<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dokumentation und Analyse, daf\u00fcr stehen seit 2001 das Jahrbuch \u201eVerfolgung und Diskriminierung von Christen\u201c sowie das Jahrbuch \u201eReligionsfreiheit\u201c. Anl\u00e4sslich des Erscheinens der Jahrb\u00fccher 2024 zitieren wir Ansichten von Autoren und Experten, die sich 2024 in besonderer Weise mit Fragen der Religionsfreiheit auseinandergesetzt haben:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Pr\u00e4sident der International Society for Human Rights und Herausgeber Jahrb\u00fccher:<\/strong> \u201eDie derzeitige globale Situation widerlegt all jene, die einen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen antisemitischer Kritik an Israel und Antisemitismus selbst bestreiten. Die meisten gewaltt\u00e4tigen Demonstranten auf der ganzen Welt machen keinen Unterschied zwischen beiden. Sie kritisieren Israel als j\u00fcdischen Staat, und ihr Hass auf Juden schl\u00e4gt in Hass auf das einzige Land mit einer j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerungsmehrheit um. Die zunehmende tats\u00e4chliche Gewalt gegen Juden sowie der Aufruf zur Gewalt gegen sie unterscheiden kaum noch zwischen Israel und den Juden. Der Slogan \u201eFrom the river to the sea, Palestine will be free\u201c leugnet sowohl einen j\u00fcdischen Staat im Heiligen Land als auch die Anwesen\u00ad\u00adheit von Juden im Heiligen Land. Der Slogan kann nur durch die T\u00f6tung von Juden oder deren gewaltsame Vertreibung erf\u00fcllt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Rachel MdB, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU: <\/strong>\u201eGerade in Zeiten zahlreicher gewaltt\u00e4tiger Konflikte wird deutlich, dass es ohne Religionsfrieden keinen Weltfrieden gibt. Richtig verstanden, haben Religionen die Kraft, Konflikte zu \u00fcberwinden und zur Vers\u00f6hnung einzuladen. 85 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung sind religi\u00f6s. Wir sollten die Kraft dieser Menschen st\u00e4rker nutzen! Religi\u00f6sen Glaubensrichtungen sollten wir mit Respekt und Achtung begegnen. Was mich zutiefst besorgt: Im weltweiten Ma\u00dfstab sind vor allem Christen von Diffamierung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen. Das darf uns nicht gleichg\u00fcltig sein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frank Heinrich, Vorstand der Evangelischen Allianz in Deutschland: \u201e<\/strong>Ein Beispiel f\u00fcr eine umgekehrte Instrumentalisierung von Religion findet sich im langj\u00e4hrigen und immer st\u00e4rker zur Schau getragenen anti-j\u00fcdischen, bzw. anti-israelischen Hass des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan. Dies ist kein neues Ph\u00e4nomen, bereits 2010 wurde seine Einstellung im Zusammenhang der Gaza-Flotte, die von Istanbul aus in Richtung Gaza aufbrach, deutlich. Seine feindlichen und hassvollen Einstellungen scheinen sich heute aber mehr denn je innenpolitisch zu lohnen. \u00c4hnliche Hassrede, nicht nur auf Israel und Pal\u00e4stina bezogen, f\u00e4llt auch quer durch westliche L\u00e4nder auf fruchtbaren Boden. Nicht ausschlie\u00dflich, aber prominenter Weise, bieten Universit\u00e4ten in Deutschland, Frankreich, England und den USA B\u00fchnen daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Lessenthin, Menschenrechtsexperte und Herausgeber Jahrb\u00fccher: \u201e<\/strong>Diktatoren lernen von anderen Diktatoren. Sie f\u00fcrchten sich vor Religionsfreiheit und Menschenrechten und aktualisieren ihre Methoden zur Einsch\u00fcchterung von Kritikern oder zur Verschleierung von Menschenrechtsverletzungen. Dossiers und schwarze Listen \u00fcber Politiker und Menschenrechtsverteidiger, die das Schicksal von Opfern und anderen Verfolgten \u00f6ffentlich machen, scheinen zum Standard geworden zu sein. Bedrohungen, Kriminalisierung und Missbrauch von Interpol-Fahndungen sowie Einreiseverbote, geh\u00f6ren ebenfalls zum Repertoire.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Volker Kauder, langj\u00e4hrige Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion:<\/strong> \u201eEin Angriffskrieg auf die Souver\u00e4nit\u00e4t eines anderen Landes ist durch nichts gerechtfertigt. Indem die Russisch-Orthodoxe Kirche diesen Krieg bef\u00fcrwortet, untergr\u00e4bt sie die christliche Moral. Die Religionsfreiheit sch\u00fctzt grunds\u00e4tzlich jede Religion und jeden Glauben, ohne eine Wertung vorzunehmen. Eine Glaubensauffassung als richtig zu definieren, f\u00fchrt gerade in islamischen Staaten zu gro\u00dfem Verfolgungsdruck vor allem f\u00fcr die Christen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Tessa Hofmann, Genozidforscherin: \u201e<\/strong>Besorgniserregend ist au\u00dferdem das irredentistische Konzept eines \u201eGesamt-Aserbaidschans\u201c. Es bildet seit September 2022 die offizielle Staatpolitik Aserbaidschans und richtet sich unter anderem gegen die Republik Armenien, trotz laufender Friedensverhandlungen. Mindestens 23 Armenier, darunter acht F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten der einstigen Republik Arzach, befinden sich als Kriegsgefangene und politische Geiseln noch immer in aserbaidschanischer Haft. Sanktionen gegen die politisch Verantwortlichen in Aserbaidschan sowie die straf- und v\u00f6lkerrechtliche Aufarbeitung der Verbrechen gegen die armenische Bev\u00f6lkerung Berg-Karabachs sind daher dringend geboten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Felix B\u00f6llmann,<\/strong> <strong>Director of European Advocacy, ADF International: <\/strong>\u201eObwohl das V\u00f6lkerrecht die Religionsfreiheit f\u00fcr alle nahezu fl\u00e4chendeckend garantiert, versagen viele Regierungen auf der ganzen Welt bei der Wahrung dieses Rechts. In Indien, Pakistan und vielen s\u00fcdostasiatischen L\u00e4ndern werden drakonische Anti-Konversionsgesetze routinem\u00e4\u00dfig missbraucht, um Christen ins Visier zu nehmen. \u00dcbergriffe und Gewalt sind oft die Folge &#8211; sei es durch den Staat oder durch gewaltt\u00e4tige Mobs. Aber auch in Europa f\u00fchren sogenannte \u201eHassrede\u201c-Gesetze zunehmend zur Einschr\u00e4nkung von Glaubens\u00e4u\u00dferungen. Ihre abschreckende Wirkung beg\u00fcnstigt Selbstzensur und l\u00e4sst Menschen verstummen, mit gravierenden Folgen f\u00fcr das gesellschaftliche Klima, Religionsgemeinschaften und den pers\u00f6nlichen Glauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Christen sind die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft der Welt. ADF International setzt sich f\u00fcr Gerechtigkeit f\u00fcr diejenigen ein, die unter Verfolgung leiden. Zugleich ist es von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft Verletzungen der Religionsfreiheit nicht hinnimmt, egal wo sie stattfinden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3525\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-300x200.jpg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-768x512.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Felix Boellmann nahm zugeschaltet aus den USA an der Pressekonferenz zur Vorstellung der Jahrb\u00fccher teil. Foto: Martin Warnecke, IIRF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Rechtsanwalt Tamer Hannah, koptischer Menschenrechtsaktivist: \u201e<\/strong>Die Konversion zum Islam ist in \u00c4gypten ein einfacher Prozess, der nur wenige Stunden dauert: Sie unterschreiben ein Dokument und werden sofort als Muslim anerkannt und genie\u00dfen den Schutz sowohl der Polizei als auch der islamischen Gruppen. Im Gegensatz dazu ist eine Konversion vom Islam zum Christentum fast unm\u00f6glich. Selbst konvertierte Muslime, die zum Christentum zur\u00fcckkehren wollen, sehen sich schweren Auswirkungen nach islamischem Recht gegen\u00fcber, einschlie\u00dflich der Androhung des Todes, wie sie in ihrer Auslegung des Korans vorgeschrieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Brand, MdB, menschenrechtspolitischer Sprecher CDU\/CSU<\/strong>: Das Ausw\u00e4rtige Amt muss die L\u00e4nderberichte zu \u00c4gypten \u00fcberarbeiten; wer wie Frau Baerbock von werte gebundener Au\u00dfenpolitik redet, darf einem brutalen Regime keinen \u201eDiscount\u201c bei Menschenrechtsverletzungen geben. Das muss sich auch in den sogenannten asyl- und abschiebungsrelevanten L\u00e4nderberichten des AA zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftliche Zusammenarbeit hei\u00dft im Fall von \u00c4gypten, dass Milliarden deutscher Steuergelder dorthin flie\u00dfen. Wir k\u00f6nnen uns die Welt nicht backen, und wir m\u00fcssen immer die Menschen und auch die geopolitische Lage im Blick haben. Wer allerdings unsere Vorstellungen offen mit F\u00fc\u00dfen tritt, den k\u00f6nnen wir nicht auch daf\u00fcr mit massivem Geld belohnen; es muss schon ein Minimum an Respekt erwartet werden d\u00fcrfen; das w\u00e4re umgekehrt genauso, und wir behandeln auch unsere schwierigen Partner mit Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lizzie Francis, Legal Counsel at ADF International:<\/strong> Obwohl es in den letzten Jahren einige positive Entwicklungen in Bezug auf die Religionsfreiheit in \u00c4gypten gegeben hat, ist die Lage f\u00fcr Christen und religi\u00f6se Minderheiten nach wie vor katastrophal. Es gibt strenge Beschr\u00e4nkungen der Redefreiheit, der religi\u00f6sen Konversion und des Familienlebens f\u00fcr religi\u00f6se Minderheiten, und die vielen Angriffe auf christliche Gemeinden durch islamische Extremisten werden von den Gesetzesh\u00fctern nicht angemessen beantwortet. So wird \u00c4gypten zu einem zunehmend feindseligen Land f\u00fcr Christen, die ihren Glauben weitergeben wollen, oder f\u00fcr christliche Familien, die ihre T\u00f6chter vor Zwangsverheiratungen mit \u00e4lteren muslimischen M\u00e4nnern sch\u00fctzen wollen. Jeder sollte das Recht haben, seine religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen in Freiheit auszuleben, ohne Repressalien des Staates oder Ausbeutung durch andere in seinen Gemeinschaften bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Warnecke, Historiker und Herausgeber der Jahrb\u00fccher:<\/strong> \u201eLeider neigen zu viele politische Akteure &#8211; vornehmlich aus den s\u00e4kularisierten Gesellschaften des Westens &#8211; dazu, die weltweit wachsende Bedeutung des Faktors Religion zu untersch\u00e4tzen. Familien mit einer ausgepr\u00e4gten religi\u00f6sen Identit\u00e4t haben im Schnitt mehr Kinder als religionsferne Familien. Allein diese simple Tatsache sollte zu denken geben.\u201c<br>\u201eBlickt man in die Geschichte, so war Religion fast immer auch ein politischer Faktor. Heute ist das nicht anders &#8211; man braucht nur die Zeitung aufzuschlagen. Das Jahrbuch m\u00f6chte einen Beitrag dazu leisten, die gro\u00dfen Themen und Trends unserer Zeit besser zu verstehen. Eine n\u00fcchterne Analyse ist die Voraussetzung eines jeden erfolgreichen Handelns.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker:<\/strong> \u201eDie kurdischen Christen von Afrin f\u00fchlen sich vom Rest der Welt im Stich gelassen, insbesondere von Staaten wie Deutschland, die sich auf das j\u00fcdisch-christliche Erbe berufen. Rund 1.200 von ihnen leben noch immer in Zelten und feiern ihre Gottesdienste in einer Baracke im Niemandsland im Nordwesten Syriens unweit von Aleppo. 2018 mussten sie vor der t\u00fcrkischen Armee und ihren islamistischen S\u00f6ldnern fliehen. Auch in ihren Zelten werden sie fast t\u00e4glich von der T\u00fcrkei angegriffen, unter anderem mit Kampfdrohnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3527\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-300x200.jpg 300w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-768x512.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Martin Warnecke, IIRF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Frank Schwabe MdB, Beauftragter der Bundesregierung f\u00fcr Religions- und Weltanschauungsfreiheit: <\/strong>\u201eDas internationale Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit wird weltweit massiv verletzt oder infrage gestellt. Wer dieses Jahrbuch zur Hand nimmt, wei\u00df darum. Und neue Entwicklungen wie zum Beispiel die sogenannte K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fchren hier international zu neuen Herausforderungen. All das betrifft religi\u00f6se Mehrheiten und Minderheiten ebenso, wie Menschen, die sich keiner Religion anschlie\u00dfen wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Volker Beck, Pr\u00e4sident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft: \u201e<\/strong>Das Allzeithoch des Antisemitismus erfordert eine entschlossene und nachhaltige Reaktion der wehrhaften Demokratien. Antisemitismus greift nicht nur das Lebensrecht aller J\u00fcdinnen und Juden an, sondern stellt auch eine tiefgreifende Verschw\u00f6rungstheorie dar, die die Grundlagen unserer offenen Gesellschaften gef\u00e4hrdet. In dieser Weltsicht sind staatliche Institutionen und Demokratie nur Kulissen, hinter denen die Juden vermeintlich die F\u00e4den ziehen. Diese Denkweise macht den Antisemitismus so gef\u00e4hrlich und zugleich so schwer zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-722x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3528\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-722x1024.jpg 722w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-211x300.jpg 211w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-768x1090.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-1083x1536.jpg 1083w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-1444x2048.jpg 1444w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_RF_2024_U1-scaled.jpg 1804w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin und Martin Warnecke (Hg.). Jahrbuch Religionsfreiheit 2024. Studien zur Religionsfreiheit Bd. 42. Verlag f\u00fcr Kultur und Wissenschaft: Bonn, 2024. ISBN 978-3-86269-307-8. Pb. 378 S. DOI: 10.59484\/YMHD1155.<\/strong><br>Das Standardwerk zur Religionsfreiheit 2024 und das Standardwerk zur Verfolgung von Christen 2024 in einem Wendebuch zusammen gebunden \u2013 jedes Jahrbuch beginnt auf einer Seite des Umschlages. Herausgegeben f\u00fcr den Arbeitskreis f\u00fcr Religionsfreiheit der Deutschen und \u00d6sterreichischen Evangelischen Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz, das Internationale Institut f\u00fcr Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Menschenrechte von Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin und Martin Warnecke.<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-722x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3529\" srcset=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-722x1024.jpg 722w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-211x300.jpg 211w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-768x1090.jpg 768w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-1083x1536.jpg 1083w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-1444x2048.jpg 1444w, https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-JB_CV_2024_U1-scaled.jpg 1804w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin und Martin Warnecke (Hg.). Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2024. Studien zur Religionsfreiheit Bd. 41. Verlag f\u00fcr Kultur und Wissenschaft: Bonn, 2024. ISBN 978-3-86269-306-1. Pb. 166 S. DOI: 10.59484\/WNAC9275.<\/strong><br>Das Standardwerk zur Religionsfreiheit 2024 und das Standardwerk zur Verfolgung von Christen 2024 in einem Wendebuch zusammen gebunden \u2013 jedes Jahrbuch beginnt auf einer Seite des Umschlages. Herausgegeben f\u00fcr den Arbeitskreis f\u00fcr Religionsfreiheit der Deutschen und \u00d6sterreichischen Evangelischen Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz, das Internationale Institut f\u00fcr Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Menschenrechte von Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin&nbsp;und Martin Warnecke.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-botschafter-f-r-menschenrechte wp-block-embed-botschafter-f-r-menschenrechte\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"pYny7pFXCI\"><a href=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3518\">Statement Pressekonferenz<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Statement Pressekonferenz&#8220; &#8212; BOTSCHAFTER F\u00dcR MENSCHENRECHTE\" src=\"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/?p=3518&#038;embed=true#?secret=f1IrJEYjWn#?secret=pYny7pFXCI\" data-secret=\"pYny7pFXCI\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrb\u00fccher Religionsfreiheit 2024 \u201eEs gibt praktisch kein gesellschaftlich relevantes Thema, das f\u00fcr die Religionsfreiheit keine Rolle spielt. Weltweit hat sich in kaum einer Region, die Lage der Religionsfreiheit und der Menschenrechte verbessert, als vor zehn Jahren. Das Gegenteil ist leider der Fall\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Thomas Schirrmacher anl\u00e4sslich der Vorstellung der Jahrb\u00fccher \u201eReligionsfreiheit\u201c 2024 am heutigen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3523,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3522","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-religionsfreiheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3522"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3522\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3553,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3522\/revisions\/3553"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/botschafter-menschenrechte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}