Free Luis

Am 3. März 2025, vor einem Jahr,  wurde der politische Gefangene Louis Frometa Comte nach einer dreijährigen, unrechtmäßigen Inhaftieung aus dem Gefängnis entlassen. Aber der Dresdner Familienvater hat damit nicht seine Freiheit zurückerhalten.: er wird von der kubanischen Diktatur an einer Ausreise nach Deutschland gehindert. Aus dem verbrecherischen Freiheitsentzug durch 3 Jahre Gefängnis, Mangelernährung, Folter und verweigerter medizinischer Versorgung ist bereits seit einem Jahr ein Freiheitsentzug unter Massregelung, Drangsalierung und Überwachung geworden. BfM erklärt: Das muss ein Ende haben! Deutschland darf die verweigerte Ausreise eines Staatsbürgers nicht hinnehmen. Die Bundesregierung muss dem Regime in Havanna klarmachen, dass jede Form von wirtschaftlicher Kooperation, auch auf EU-Ebene, endet. Free Luis!

Luis Frometas  Tochter Janie Frometa schreibt:

Am 03.03.2026, jährte sich die Entlassung meines Vaters, Luis Frómeta Compte, aus kubanischer Haft. Doch von Freiheit kann keine Rede sein.

Mein Vater ist deutsch-kubanischer Staatsbürger. Er besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit und lebt seit 1985 in Deutschland. Dort ist sein Lebensmittelpunkt, dort lebt seine Familie, dort ist sein Zuhause.

Im Juli 2021 wurde er während eines Familienbesuchs in Havanna festgenommen, weil er regierungskritische Demonstrationen filmte. Dafür wurde er zunächst zu 25 Jahren Haft verurteilt, später zu 15 Jahren. Eine unverhältnismäßige Strafe für das Dokumentieren öffentlicher Proteste.

Seit seiner Entlassung am 03.03.2025 wird ihm weiterhin die Ausreise verweigert.

Das bedeutet konkret: Ein deutscher Staatsbürger wird gegen seinen Willen in Kuba festgehalten – obwohl er seine Haft verbüßt hat.

Diese fortgesetzte Ausreisesperre ist keine administrative Formalität. Sie ist eine politische Maßnahme. Sie ist Kontrolle. Sie ist eine Verlängerung der Bestrafung ohne neues Urteil und ohne rechtsstaatliche Transparenz.

Ich bin in Deutschland geboren. Ich lebe hier. Meine Familie lebt hier.
Dass meinem Vater trotz seiner deutschen Staatsangehörigkeit die Rückkehr in sein Heimatland verweigert wird, ist nicht nur eine persönliche Tragödie – es ist ein klarer Verstoß gegen fundamentale Rechte auf Bewegungsfreiheit und Familienleben.

Die kubanische Regierung hält meinen Vater faktisch weiterhin fest. Nicht in einer Zelle – sondern durch ein Ausreiseverbot.

Ich frage die Verantwortlichen:
Auf welcher Grundlage wird einem deutschen Staatsbürger die Rückkehr in sein eigenes Land verwehrt?
Wie lange soll diese politische Maßnahme noch aufrechterhalten werden?

Ich fordere die kubanischen Behörden auf, diese willkürliche Einschränkung unverzüglich aufzuheben und meinem Vater die sofortige Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen.

Alles andere ist keine Freiheit. Es ist fortgesetzte staatliche Kontrolle.

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